Post informiert ab sofort proaktiv über Bruch des Briefgeheimnisses

Die Deutsche Post prescht nach vorn: Im Gegensatz zum heimlichen Geschnüffel der Schlapphüte von NSA, BND, etc. wird jetzt der Post-Kunde proaktiv darüber informiert, wenn seine Privatsphäre verletzt wurde. Da zeigt sich die Post auch ganz pragmatisch (ansonsten ja eher untypisch). Komplett aufgerissene Briefe werden vom Zusteller kommentarlos einfach in den Briefkasten geworfen.

Wahrscheinlich war die handschriftliche Adressierung der Fauxpas. Wer solche Anfängerfehler begeht, darf sich gerade zu Weihnachten nicht wundern, wenn Geldscheine im Umschlag vermutet werden. Da hätte auch eine Beschwerde wenig Aussicht auf Erfolg, da hier grobe Fahrlässigkeit des Absenders angeführt werden würde.

Immerhin war die Grußkarte noch drin. Scheint also doch nur geschäftlich und nicht persönlich gewesen zu sein. Welch ein Trost. Frohe Weihnachten, liebe Post.

Postgeheimnis?

Limburg atmet auf: Tebartz zur Versöhnung bereit!

Endlich! Der Glamour-Bischof ist zwar noch entäuscht, aber offenbar steht einer Versöhnung mit seinen Schafen nichts mehr im Wege. Das freut alle, die wohl noch insgeheim verschämt nach oben geblickt und gedacht haben: “Was der Herrgott nur davon hält, wenn wir sein mittleres Management so offen kritisieren?”

Der Rest hatte bisher noch gehofft, dass Herr Tebartz-van Elst durch seine Klausur geläutert wurde. Fehlanzeige. Dann bleibt als letzte disziplinarische Maßnahme wohl nur noch eine Aufgabe, die man nicht einmal Mördern gönnen würde: Geistlicher Beistand für Berlusconi. Die beiden können sich jahrelang im Exil über die roten Richter und den undankbaren Pöbel aufregen und sind aus der Schußlinie. Klassische Win-Win-Lösung.

Der Franz-Petersdom

Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Skandalbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst seinen selbstvergoldeten Stuhl räumen muss. Prima. Nun kommt im Zuge dieser Affäre auch wieder die berechtigte Frage nach dem Sinn der Staatsleistungen an die beiden größten deutschen Kirchen auf den Tisch. Diese betragen knapp eine halbe Milliarde Euro. Pro Jahr. Ohne Kirchensteuer.
Meiner Meinung nach kann jeder glauben was er will. Nur sollten die Atheisten in Deutschland, die keine Kirchensteuer zahlen, nicht hinten herum durch heute nicht mehr erklärbare historische Zahlungszusagen des Staates finanziell in Geiselhaft genommen werden. Die Kirchen haben ja offensichtlich genug Geld. Da bringt es auch nichts, sich die Hände in einer 15.000 Euro teuren Badewanne in Unschuld zu waschen.

NSA, die Matrix, oder: Haben wir’s nicht schon immer gewusst?

Nun ist es raus: Die NSA weiß, wie sie alles über jeden wissen kann, ohne dass man es selber weiß. Große Überraschung

Morpheus wusste schon 1999, wie der Hase (bzw. das weisse Kaninchen) läuft. Jetzt hagelt es Tipps, wie man der NSA/Matrix entkommt. Leider ein wenig zu spät, denn wer bisher nicht überlegt hat, was Mr. Smith/Zuckerberg/Obama vielleicht an seinen gedankenlosen Tweets, Posts, etc. interessieren könnte, hat schon genügend Datenmüll zum Durchsuchen produziert. Den digitalen Auswurf jetzt erst zu trennen bringt nichts mehr.

Dann schon als Digital Moron lieber die Flucht nach vorne antreten und sich die neue Microsoft Xbox One ins Wohnzimmer stellen, damit das SEK per Direct-Link zu Gate’s Gates to Hell gleich weiss, wie viele Couch-Potatoes vor der Glotze sitzen, bevor sie den Vollstreckungsbefehl wg. Überschreitung der neuen Telekom-Drossel-Flat mit der MP5K überreicht.

Ich habe die rote Pille endgültig vor einigen Monaten geschluckt, war mir aber schon vorher über die digitale Info-Sammelleidenschaft staatlicher Stellen bewusst. Es gilt abgewandelt der alte Funkerspruch: Denken, Drücken, Sprechen.

Beate Z. for Tommy H.

Die Zeitschrift “Brigitte” hat es vorgemacht: mit ihrer Initiative “Ohne-Models” holte sie vor einiger Zeit Laien-Models ins Heft. Mittlerweile werden dort aber auch wieder Profis eingesetzt – mit den Laien zusammen. Tommy Hilfiger hat offenbar diesen Einen-Schritt-vor-und-zwei-Schritte-zurück-Trend vollständig verschlafen und schlägt nun umso heftiger zu:

Beate Z. for Tommy H.

Ob das aber wirklich der richtige Weg ist?

Fliegerbombe am Hbf Berlin Lösung für Stuttgart 21!

Am Hauptbahnhof in Berlin wurde eine 100 Kilo-Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Der Sprengsatz soll durch die mechanische Entfernung des Zünders entschärft werden.

Viel zu riskant! Schafft das Ei einfach nach Stuttgart und bringt es in der designierten Stuttgart-21-Bauruine kontrolliert zur Sprengung. So ist die Bombe weg und die Deutsche Bahn hat ein Problem weniger.

Kim Kim = Win Win

Das aktuelle Säbelrasseln auf der koreanischen Halbinsel hat mich auf einen Vorschlag zur Güte gebracht: Warum adoptiert der etwas dickliche Nachwuchs-Diktator mit dem Nachttopf-Haarschnitt Kim Jong-un nicht einfach den noch dicklicheren Nachwuchs-Staatsfeind No. 1 ohne Haarschnitt Kim Schmitz (aka Kim Dotcom)?

Das wäre zweifelsohne eine Win-Win-Situation für beide. Kim Jong-un hätte eine neue Wirtschaftsstrategie, Internet gibt’s in Nordkorea momentan nur für Ausländer, Wachstumsraten lägen im vierstelligen Bereich, es bestünde keine Notwendigkeit mehr für das bisherige Gebaren eines gekränkten Halbstarken. Kim Schmitz könnte seine halbseidenen Cloud-Aktivitäten ins Unermessliche steigern, da Nordkorea sich ja eh im Kriegszustand mit allem und jedem befindet und ein Auslieferungsantrag aus den USA wahrscheinlich zu einem Atomangriff auf Haiti führen würde.

Kim Schmitz könnte dann Kim Kim heissen, deutscher Vorname mit koreanischem Nachnamen. Die Domain kimkim.com ist sogar auch noch frei.

Wäre doch was, oder?